
Foto: Falko Baatz
Erstmalig auf der Insel Usedom stellt ein Künstler sein Oeuvre in den vier Weltsprachen vor. Der Anlass für den im Mai erscheinenden, reich bebilderten Band mit dem Titel „Political Painting (Oil on Canvas, 1981-2009)" ist nicht nur der 65. Geburtstag von José García y Más, darüber hinaus soll der neue Bildband am 23. Juli 2010 zur Eröffnung seiner Ausstellung (24.7. - 9.12.10) in der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow präsentiert werden.
Der im Selbstverlag erscheinende, von einem Berliner Professor und seiner Frau gesponserte Bildband umfasst 188 Farbseiten und wird in einer Auflage von 1000 Exemplaren beim Druckhaus Panzig in Greifswald veröffentlicht. Die künstlerischen Partner für diesen nicht alltäglichen Bildband sind der Fotograf Geert Maciejewski, der mit seinem Büro für Gestaltung ebenfalls in Greifswald angesiedelt ist, sowie die Autorin und Filmemacherin Elke Wendt-Kummer, München, und der Berliner Kunstwissenschaftler Michael Nungesser, M.A..
In der Atelier-Galerie des Künstlers im Bansiner Kastanienring 65 kann die Publikation ebenso wie im Buchhandel käuflich erworben werden. Jeweils im Herbst und im Frühjahr wird der Band ebenfalls auf den Buchmessen in Frankfurt am Main und Leipzig vorgestellt, bevor die Publikation den Lauf um die Welt zu Galerien und Museen antritt.
Den Schwerpunkt der in diesem Bildband vorgestellten Arbeiten bilden Weltpolitik, Gesellschaft und Umwelt. García y Más ist kein politischer Maler im klassischen Sinne, wohl aber ein zeitkritischer, vor allem ein Satiriker, dessen Bilder genau 'gelesen' sein wollen. Sein kritisches Engagement kam nicht von ungefähr, schärfte die Stadt Berlin als besonders ergiebige Quelle nationaler wie multikultureller Befindlichkeiten seinen Blick für gesellschaftliche Problemstellungen, die er zu groß dimensionierten Bildern gestaltete.