
Seit wenigen Tagen wehen wieder die „Blauen Flaggen" - Symbole für eine ausgezeichnete Badewasserqualität, herausragendes Umweltengagement sowie gute Sanitär- und Sicherheitsstandards im Hafen- und Badestellenbereich - in Karlshagen (sowohl am Strand als auch am Sportboothafen), Trassenheide (Hauptstrand und am Strandabschnitt „Campingplatz"), Zinnowitz, Kölpinsee, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck.
Die Maßstäbe dafür wurden hoch gesetzt: So zum Beispiel wird das Wasser der Badestellen, die sich um die „Blaue Flagge" bewerben, entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie regelmäßig im Abstand von wenigen Wochen nach mikrobiologischen und physikalisch-chemischen Parametern untersucht. Aber auch das Vorortsein eines Rettungsschwimmers von 8 bis 18 Uhr, das Vorweisen spezieller Umweltaktivitäten - fünf pro Saison - sowie die Sauberkeit und die gute Pflege der Sanitäreinrichtungen sind Bestandteile des 98 Punkte umfassenden Kriterienkataloges, der von Badestellen und Sportboothäfen erfüllt sein muss, um die Auszeichnung der „Blauen Flagge" zu erhalten. Wie schwierig das ist, zeigt die Statistik: Deutschlandweit wehen ab heute 41 „Blaue Flaggen" an Badestellen sowie 111 an Sportboothäfen. Allein in M-V wehen 39 „Blaue Flaggen".
In diesem Jahr wurde die „Blaue Flagge" bereits zum 25. Mal an ausgezeichnete Badestellen und Sportboothäfen vergeben. Die Verleihung erfolgt für jeweils ein Jahr.
Die Badewasserqualität in M-V hat kürzlich auch das Ministerium für Gesundheit und Soziales bewertet: Allen 23 auf Usedom getesteten Badestellen wurde am 20. Mai eine sehr gute oder gute Badewasserqualität bescheinigt. 18 der getesteten Badestellen befinden sich an der Usedomer Ostseeküste, vier am Achterwasser und eine am Wolgastsee.