
In einer fernen Zukunft ist Anklam nun doch untergegangen. Nachdem die Ratsherren alle Anklamer Haushaltslöcher mit Anklam gefüllt hatten und die Lehmann Schwestern, die durch die Vollkampsche Wohnungsbaugenossenschaft verursachte Immobilienblase zum Platzen brachten, gab es nur noch Ruinen. Fast alle Anklamer sind von diesem unwirklichen Ort geflüchtet, der jetzt ein Freilichtmuseum ist. Mit etwas Wehmut führt Frau Dr. Berndt, die Museumsdirektorin, die Besucherscharen aus aller Welt an die Stelle, wo einst die stolze, blühende Stadt stand. Auch einige zurückgelassene Einwohner, die jetzt sozusagen zum Inventar gehören, müssen jeden Tag Schulklassen und Chinesen über sich ergehen lassen.
So auch Pastor Hein Schwätzig und seine Freunde. Sie sind weit über Hundert, sitzen jeden Tag auf ihrer Bank am Museumseingang und hängen den alten Zeiten nach. An einem grauen verregneten Septembertag sind sie ihres tristen Daseins überdrüssig und wollen sicherheitshalber schon mal einen Sarg bestellen.
Sie geraten an den Bestattungskonzern „Zohtner und Gesellen", der mit dem Sonderangebot: „BLICK IN DIE ZUKUNFT" wirbt. Mit dieser Aussicht wollen alle sofort sterben und nicht auf eine ungewissen Zukunft mit „Hartz 6" und „Rente mit neunzig" warten.
Die Freunde wagen die Zeitreise und Antje ist wieder mal auf der Suche nach Erik. Doch plötzlich gibt es Schwierigkeiten. Und hier beginnt nun die eigentliche Geschichte.
Peenebrennt 2011 verspricht wieder viel Abwechslung, Irrungen und Wirrungen, Erfindungen und Überraschungen. Und dann, dann ist da ja noch die Liebe ...
„Die Peene brennt" vom 3. bis 10. September am Anklamer Hafen. Karten unter 03971 2089 25